WAS IST BITCOIN CLOUD MINING

3rd November 2015

WAS IST BITCOIN CLOUD MINING

Wer in Bitcoin-Mining investieren, sich gleichzeitig aber die Mühe mit der Verwaltung der eigenen Hardware ersparen möchte, für den gibt es eine Alternative. Man kann zum Münzenverdienen nämlich die Cloud verwenden.

Ganz einfach gesagt: Bitcoin-Cloud-Mining ist nichts anderes als die gemeinschaftliche Nutzung der von Fernrechenzentren bereitgestellten Verarbeitungsleistung. Dazu braucht man nur einen Heimcomputer zur Kommunikation, eventuell eine lokale Bitcoin-Wallet, aber ansonsten nicht viel mehr.

Allerdings sind mit dem Bitcoin-Cloud-Mining auch gewisse Risiken verbunden, denen sich Investoren vor ihrer Entscheidung bewusst sein sollten.

VORTEILE

Aus diesen Gründen kommt das Bitcoin-Cloud-Mining vielleicht für Sie infrage:

  1. Ein ruhigeres, kühleres Zuhause – und keine permanent summenden Ventilatoren
  2. Keine zuzüglichen Stromkosten
  3. Kein notwendiger Geräteverkauf, sollte das Mining irgendwann nicht mehr profitabel sein
  4. Keine Belüftungsprobleme aufgrund heißgelaufener Gerätschaft
  5. Geringere Gefahr, von Mining-Ausrüstungsanbietern im Stich gelassen zu werden

NACHTEILE

Aus diesen Gründen kommt das Bitcoin-Cloud-Mining vielleicht nicht für Sie infrage:

  1. Betrugsrisiko
  2. Fehlende Transparenz bei den Mining-Vorgängen
  3. Weniger unterhaltsam (wenn Sie ein Geek sind, der gerne Systeme zusammenbastelt!)
  4. Geringere Gewinne – denn die Betreiber müssen auch auf ihre Kosten kommen
  5. Vertragliche Warnhinweise, dass der Mining-Betrieb je nach Bitcoin-Preis eingestellt werden kann
  6. Fehlende Kontrolle und Flexibilität

VERSCHIEDENE ARTEN DES BITCOIN-CLOUD-MININGS

Derzeit stehen in der Regel drei Formen des Remote-Minings zur Verfügung:

 

  1. Hosted-Mining
    Pachten eines vom Anbieter gehosteten Mining-Gerätes
  2. Virtuelles Hosted-Mining
    Erstellung eines virtuellen privaten Servers (für allgemeine Zwecke) und Installation der eigenen Mining-Software
  3. Mieten von Hashing-Power
    Dazu mietet man einen gewissen Umfang an Hashing-Power, ohne dabei einen real vorhandenen oder virtuellen Computer zu benötigen. (Das ist übrigens bei weitem das beliebteste Verfahren beim Bitcoin-Cloud-Mining.)

SO BERECHNET MAN DIE RENTABILITÄT

Wir haben bereits zuvor verschiedene Formen der Gewinnberechnung beim Mining behandelt. Doch sind die angebotenen Webservices so angelegt, dass sie mit den eigenen Hardware-Parametern und nicht mit denen des Cloud-Minings arbeiten.

Trotzdem lassen sich diese Kalkulationen auch weiterhin heranziehen, solange die damit verbundenen Kosten entsprechend klar definiert werden. Rentabilitätsrechner (wie z. B. der Genesis Block) berücksichtigen häufig die Stromkosten und manchmal auch die Höhe der Anfangsinvestition in die Hardware. Im Endeffekt fragen sie nach den laufenden Kosten und dem anfänglichen Einmalinvestment.

Da der Anbieter – nicht Sie – die Stromkosten bestreitet, können Sie daher stattdessen den Betrag Ihrer monatlichen Mining-Rechnung eingeben.

Allerdings verläuft das Umrechnungsverfahren nicht ganz gradlinig. Im Falle von Hardware-Mining lassen sich die monatlichen Betriebskosten berechnen, indem man die eigenen Stromgebühren (d. h.: $/ € pro KWh) mit dem Stromverbrauch der jeweiligen Einheit und einem Umrechnungsfaktor von 0,744 (dem Verhältnis von Sekunden pro Monat zur Joules-Leistung pro KWh) multipliziert.

Für Cloud-Mining-Berechnungen ist jedoch genau das Gegenteil zu tun, da der Anbieter Ihnen (effektive) monatliche Betriebsgebühren angibt. Deshalb müssen zur Eingabe in den Mining-Rechner entsprechende Kosten pro Kilowattstunde berechnet werden. Das geschieht, indem die monatlichen Betriebskosten durch den zuvor erwähnten Umrechnungsfaktor von 0,744 geteilt (also nicht mit diesem multipliziert) werden.

RISIKO UND GEWINN VON BITCOIN-CLOUD-MINING IM VERGLEICH

Bei jeder Art von Kryptowährung-Mining bestehen Risiken, doch lässt sich – solange man die richtigen Entscheidungen trifft – Rentabilität erreichen. Dieser Artikel soll Ihnen dazu mit ein paar nützlichen Tipps Hilfestellung leisten.

Im Rahmen Ihrer Testberechnungen werden Sie vermutlich feststellen, dass eine ganze Reihe von Cloud-Mining-Anbietern für Sie einige Monate lang rentabel sind, doch dass Sie dann mit steigender Schwierigkeitsstufe beim Bitcoin-Mining vermutlich nach vier bis sechs Monaten und auch darüber hinaus Verluste einfahren würden.

Eine mögliche Lösung für dieses Problem wäre, den eigenen Verdienst in den Aufrechterhalt einer wettbewerbsfähigen Hashing-Rate zu reinvestieren. Allerdings ist das äußerst spekulativ.

Wie bereits zuvor erwähnt sind in der Welt des Cloud-Minings Betrug und Missmanagement an der Tagesordnung. Anleger sollten nur in Cloud-Mining investieren, wenn sie mit diesen Risiken umgehen können – denn wie heißt es immer: Investieren Sie nie mehr, als Sie bereit sind zu verlieren.

Informieren Sie sich in Social-Media-Kanälen, sprechen Sie mit früheren Kunden und stellen Sie den Betreibern gezielte Fragen, bevor Sie sich für eine Investition entscheiden. Letztendlich sollten Sie mit der gleichen Sorgfalt, die Sie auch bei allen anderen Investitionen walten lassen, an die Sache herangehen.

WAS IST BITCOIN-CLOUD-MINING – INFOGRAFIK (ENGLISCH)

WHAT IS BITCOIN CLOUD MINING

von bitcoinmining.com

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